die servicefabrik
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Ob die Betriebstechnik auf den Prüfstand gehört, ob neue Elektronik installiert werden muss, ob die Halle sanierungsreif ist oder komplette Büroteile in andere Räume umziehen müssen: Wann immer die Industrie ein aktuelles Produktions- oder Instandsetzungsproblem hat, will die Hagener "Servicefabrik" Systempartner sein. Und garantiert: Für jede der zu erledigenden Aufgaben steht ein Spezialist aus dem Firmen-Pool parat.
"Der Kunde will seine Ansprechpartner reduzieren", sagt Olaf Riegel, Chef der Riegel GmbH. Auf der anderen Seite wollen auch die Spezialfirmen keinen eigenen großen Bauchladen bestücken müssen. In der Servicefabrik , deren Mitglieder in Hagen und im Märkischen Kreis "handverlesen" wurden (Gerhard Erne), wird auch Hand in Hand gearbeitet. Dabei sitzen aber nicht nur die Chefs zusammen, auch die Mitarbeiter kennen sich und schätzen die Zusammenarbeit.
Das Team ist eigentlich komplett. Indes: Zwei bis drei Betriebe - Spezialisten im Bereich Lagertechnik und Entsorgung - könnten die "servicefabrik" noch komplettieren, meint Erne.
Die Mitglieder der "Servicefabrik" sind allesamt Mittelständler, die meisten Familienbetriebe zum Teil mit langer Tradition. Die Größe der jeweiligen Belegschaften reicht von zehn Mann bis zu 350 Mitarbeitern.


Quelle Westfalenpost Hagen

Zehn Mittelständler arbeiten zusammen


Hagen. (JS) Zehn mittelständische Unternehmen in Hagen und Umgebung haben sich zur sogenannten "Servicefabrik" zusammengeschlossen. Die Firmen, überwiegend Familienunternehmen, die zwischen zehn und 350 Mitarbeiter haben, bieten Kunden aus dem Industriebereich Dienstleistungen und Problemlösungen an und kooperieren untereinander.
Angestoßen hat die Idee der Bundesverband mittelständischer Unternehmen. "Die Mittelständler haben erkannt, dass man sich am Markt besser behaupten kann, indem man zusammenarbeitet", erklärt Gerhard Erne, Leiter der Geschäftsstelle Hagen/Märkischer Kreis. "Die Betriebe, die sich einbringen, wollen die Vorteile einer solchen Kooperation nutzen. Sie versprechen sich neue Kunden und neue Aufträge sowie einen Austausch von Erfahrungen untereinander." Für die Kunden sei ein Vorteil, dass Ansprechpartner reduziert würden und sie auf verlässliche Empfehlungen bauen könnten. "Man nimmt ja niemanden mit ins Boot, von dem man nicht überzeugt ist."
So seien die Betriebe - allesamt Mitglieder im Bundesverband mittelständischer Wirtschaft - handverlesen und lediglich auf Empfehlung aufgenommen worden. Die Chemie untereinander müsse eben auch stimmen. "Dabei ist es nicht Ziel, mit allen zehn Unternehmen gleichzeitig für einen Kunden zu arbeiten", erklärt Olaf Riegel von der gleichnamigen Firma. Die Kooperationen sollen sich an den Bedürfnissen der Auftraggeber ausrichten. So greift beispielsweise derjenige, der Maschinen repariert, auf die Teile aus dem Elektrogroßhandel zurück. Und wenn der Auftraggeber zufällig noch jemanden sucht, der den Boden seiner Fertigungshalle reinigt, kann der Monteur vor Ort gleich eine Empfehlung aussprechen.
Folgende Firmen sind an der "Servicefabrik" beteiligt: Richard Ambrock GmbH, Dart Fördertechnik, Elektrowerkzeuge Gördes, ESTA GmbH, Ipros GmbH, Frettlöh GmbH, Gehrmann Elektrogroßhandel, Mark Tronik, Riegel und Nockemann.


   
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